Kurpark Bad Bevensen
Park im Kurort - Gütesiegel des Deutschen Heilbäderverbandes e.V.

Der mit dem grünen Gütesiegel ausgezeichnete Kurpark Bad Bevensen erfüllt alle Qualitätskriterien:
- Unterstützung der Wirkung der natürlichen Heilmittel wie Wasser, Luft und Erde
- gärtnerische Vielfalt im Wandel der Jahreszeiten mit reichhaltigem Baumbestand, üppigen Blumenrabatten, Themengärten und landschaftsarchitektonischer Vielfalt
- durch Barrierefreiheit für alle Menschen erlebbar
- optimal in die Infrastruktur des Kurortes eingebunden
- Ausstattung mit Informationssystemen
- Qualität in Ausstattung und Pflege durch liebevolle Pflege
- Bühne und Kulisse für Kunst und Kultur
Landschaftspark an der Ilmenau

Der Kurpark verläuft entlang der Auenlandschaft der Ilmenau in zentraler Lage der Stadt Bad Bevensen und erstreckt sich heute auf eine Größe von rund zwölf Hektar. Er stellt sich als offener Landschaftspark mit eingegliederten Themengärten dar, der durch ein ausgedehntes Wegenetz erschlossen ist.
Eine Besonderheit bietet der Kurpark in seiner Artenvielfalt der Bäume. Die über 550 Bäume, mit zum Teil exotischen Exemplaren, gliedern sich in mehr als 90 Baumarten.
Blumenanpflanzungen und Rabattenpark

Bereits Anfang der 60er Jahre wurde ein so genannter "Stadtgarten" angelegt. Er ist heute als "Rabattenpark" in die Gesamtanlage integriert. Der Rabattenpark liegt nördlich des "Kruschendammes" im Kurpark.
Garten der Sinne - Zeit zum Geniessen

Die einzelnen Erlebnispunkte gehen auf die Erkenntnisse des Künstlers, Pädagogen und Philosophen Hugo Kükelhaus (1900 bis 1984) zurück. Kükelhaus' Lebenswerk bestand darin, den Menschen in der automatisierten Welt des zwanzigsten Jahrhunderts einen Begriff von Wirklichkeit erhalten zu wollen, in dem sie als sinnliche und fühlende Individuen nicht verloren gingen. Begriff war für ihn immer Folge des Begreifens, Greifens, Tastens und Anschauens: "Nicht das Gehirn denkt, sondern der ganze Mensch".
Kurpark Bad Bevensen
Sonnenuhrgarten

Der wichtigste und sofort ins Auge fallende Teil der Sonnenuhr ist der parallel zur Erdachse ausgerichtete fast 16 Meter lange Schattenmast. Seine Spitze weist auf den Himmelspol in der Nähe des Polarsterns. Der Schatten des Mastes wandert auf dem äußeren steinernen Ringweg pro Minute um etwa 8 Zentimeter und zeigt so die Erdumdrehung an. Der Schatten des Mastes zeigt die "Wahre Ortszeit" am 15. Längengrad an. Dieser verläuft durch Görlitz an der Neiße und ist definiert als Zeitzonenmeridian für die Mitteleuropäische Zeit (MEZ). Die Stunden sind durch liegende rote Granittafeln am Außenkreis markiert.
Neptunbrunnen

Der 2,40 m hohe Bronzeguss des Bildhauers Bernd Maro aus Hannover stellt die Wassergottheit mit Dreizack in spielerischer Bewegung dar. Das Wasser sprudelt bogenförmig auf die Skulptur zu. Zwei Fische - mit einem spielt Neptun, ein anderer springt aus dem Wasser heraus - symbolisieren die Vielfalt der Wasserwesen, die ihn ständig begleiten.
Zu Füßen des Neptun liegt eine "Meertrompete", das Tritonshorn. Mit dieser gekrümmten Muschel soll der Sage nach Triton, der Sohn Neptuns, den Giganten im Kampf mit den Göttern Angst und Schrecken eingejagt haben.
In der ausgestreckten Rechten hält Neptun den "Tridens". Der Dreizack steht für den Blitz, den der Meergott einst als Nebenbuhler des Götterkönigs geschleudert haben soll. Bei seinen wilden Ritten über das Meer nutzt er ihn je nach Laune, um die Meereswogen aufzuwühlen oder zu glätten.
Kneipp´sche Wassertretanlage in der Ilmenau

Nur einen Steinwurf vom "Garten der Sinne" entfernt findet man im Kurpark eine Kneipp´sche Wassertretanlage - direkt in der Ilmenau.
Hier lässt sich die wohl bekannteste und beliebteste Kneipp-Anwendung praktizieren: Kneipp-Allrounder.
Der Kneipp-Allrounder schafft Harmonie: Er erfrischt und vitalisiert am Tag und beruhigt am Abend. Man geht dabei wie ein Storch ca 1/2 bis 1 Minute durch unterschenkelhohes kaltes Wasser (hier: die Ilmenau) und holt sich seinen persönlichen Ausgleich.
Rhododendronpark

Einen Themenbereich bildet auch der "Rhododendronpark" in dem zahlreiche, der zur Gattung der Heidekrautgewächse gehörenden Rhododendren, gedeihen. Sie zählen mit Ihrer Artenvielfalt zu den schönsten Blütengehölzen.
Die Blütezeit der Pflanzen ist bei allen Sorten annährend gleich, sie beginnen frühestens in der letzten Aprilwoche, aber spätestens in der dritten Mai-Woche mit der Blüte, diese ist sehr auffallend durch ihre unterschiedlichen Farbgebungen. Die wohl am meist verbreitete Blütefarbe ist weiß dicht gefolgt von den rose und lila Tönen, aber auch in wunderschönen Gelb- und Blautönen ist sie erhältlich, wie die als „Azurwolke“ bezeichnete Art der Rhododendron. Die Blüte steht in Gruppen von zwei bis sieben Blüten welche dann die typische Ballform bilden. Die Blätter des Rhododendrons haben eine tiefgrüne Farbe und eine elliptische bis breitrunde Form.
... oder einfach nur Erholung ...


igs 2013 - Kurpark Bad Bevensen als Partnerprojekt in der Metropolregion Hamburg

Über 50 Einrichtungen haben sich 2010 beworben, 20 Projekte wurden von der Jury der igs 2013 und der Metropolregion Hamburg im ersten Quartal 2011 ausgewählt - der Kurpark Bad Bevensen ist eines dieser Partnerprojekte.
Es konnten sich Kommunen, Institutionen, Wirtschafts- und Dienstleistungsbetriebe bewerben, die touristische oder freiraumplanerische Ausflugsziele bieten und in der Metropolregion Hamburg beheimatet sind. Auswahlkriterien waren zum Beispiel die Bedeutung des Projektes für die Metropolregion Hamburg sowie der Bezug zu Leitthemen der Gartenschau, beispielsweise "inspirierende Gärten" oder "Sport, Bewegung und Gesundheit".
Die Begründung der Jury für die Auswahl des Kurparks Bad Bevensen:
"Die Sanierungsmaßnahmen im Kurpark Bad Bevensen stehen exemplarisch dafür, ein innerstädtisches Parkareal den Bedarfen der Menschen anzupassen und als Ort der Begegnung und Erholung zu entwickeln. Gleichzeitig würdigt die Jury die Planungen im Bereich der Barrierefreiheit."




